Lockige Mädels, ich sehe euch. Zwischen dem Fertigmachen von zwei Kleinen am Morgen, dem Pünktlichsein am Set und dem Schminken war die Pflege meines eigenen Haares immer das Letzte, was noch dran kam. Und das bedeutete meistens: Haare in einen Dutt. Schon wieder. Denn die Alternative — wirklich etwas mit meinen Locken versuchen — endete fast immer in Enttäuschung.
Ich dachte immer, mein Haar sei einfach schwierig. Natürlich lockig, natürlich kraus, und vollkommen unkontrollierbar, sobald auch nur ein bisschen Feuchtigkeit in der Luft lag. Ich probierte Produkte, sie funktionierten ein paar Stunden, dann kam der Frizz zurück und ich war wieder beim Dutt. Am Set habe ich immer zum Haarspray gegriffen, um die kleinen wegfliegenden lockigen Haare zu bändigen — nicht ideal, und ehrlich gesagt auch nicht gut für dein Haar.
Wenn sich dein Haar nach dem Waschen straff und trocken anfühlt, sind es wahrscheinlich nicht deine Locken. Du verwendest einfach die falschen Produkte. Das weiß ich jetzt. Es hat mich viel zu lange gebraucht, das zu begreifen.
Ich hatte mein Haar nie lockig auf einem Abendausgang getragen. Alle meine Freunde sagten immer: „Warum trägst du dein Haar nicht lockig?" Und ich fühlte mich einfach nicht selbstbewusst. Ich war überzeugt, dass es wie Monica aus Friends enden würde — immer größer mit jeder Stunde. Oder, ehrlich gesagt, mehr Hagrid als irgendetwas anderes. Was nicht weit von der Realität entfernt war.







